00:00:00: bekommen zurück in Locano.
00:00:01: Ich spreche mit dem Regisseur, der hier den Film ich ist ein anderer vorstellt.
00:00:05: Der beschäftigt sich mit einem im Deutschen Kino ganz oft aufgebrachten Thema aber aus einem ganz unbekannten Blickwinkel.
00:00:11: Hier ist Felix Randau hallo und dein Film ist Ich ist ein Anderer!
00:00:14: Da geht es um eine Figur die nicht so bekannt ist historisch wie die Figur selbst das vielleicht gerne sein würde nämlich Felix Kersten.
00:00:23: der war der Masseur von Heinrich Himmler.
00:00:26: also Heinrich himmler kennt jeder so Waffen SS-Führer.
00:00:29: Dann mit Zyankali hat er sich umgebracht, nachdem er geschah und abwurte.
00:00:32: Nach dem Kriegel in Alliierten dieser der Mensch, der eben Millionen wirklich umgebracht hat.
00:00:36: Er hatte diesen Masseur namens Felix Kerstin eine bizarre schillernde Figur.
00:00:41: wie bist du auf diese Figur gestoßen?
00:00:43: Also ich hab das erste Mal schon glaube ich vor fünfzehn Jahren oder so ein Artikel im Spiegel gelesen über den.
00:00:47: dann aber dachte auch damals ganz kurz mal da könnte man nicht mal was drüber machen.
00:00:50: Habtest noch mal ehrlich gesagt wieder vergessen wie das war ist mein Liste sowas?
00:00:53: und dann kommt die nächste Ausgabe und das war es.
00:00:55: Nee und dann bin ich vor fünft Jahren wirklich die Zufall eigentlich wieder drauf aufgekommen, weil ich hatte dann ein Angebot bekommen von der französischen Firma, die einen Film über Felix Kerstin und eine Miniserie machen wollten.
00:01:04: Eine deutsch-französische Ko-Produktion.
00:01:06: Und ich sollte da zwei oder drei Episoden machen.
00:01:09: Ich mochte das Projekt erstmal so und habe die Franzosen getroffen und wir wollten es einfach so machen.
00:01:12: Aber dann hab' ich angefangen selber zu recherchieren und hab gemerkt dass deren Ansatz eigentlich nicht funktioniert.
00:01:17: Weil die wollten wirklich so die bessere, also deren Pitch war eigentlich so, Felix Kirsten war der bessere Oscar Schindler.
00:01:23: Das fand ich schon mal sehr verdächtig ehrlich gesagt und hab' dann angefangen zu rechercherchieren in Deutschland vor allem alles ich gelesen, in den Archiven und so weiter und sofort mit Experten gesprochen.
00:01:31: Es gibt mehr Experten über die sich mit Felix Kerst beschäftigen als man denkt.
00:01:35: Und ich habe dann sehr schnell festgestellt diese superhelden Geschichte, die eigentlich machen wollten oder Heldengeschichte das funktioniert nicht.
00:01:41: da hatten die Franzosen keine Lust mehr ist ja klar die haben wir hier dieser Nummer verliebt und da will man auch dabei bleiben und hab ich das sozusagen nochmal alles ganz neu aufgezogen und könnte sagen vielleicht sowas wie eine Hochstapler-Geschichte so im weitesten Sinne daraus gemacht.
00:01:51: So bin ich eigentlich drauf gekommen.
00:01:53: ein Unfall eigentlich also es war eigentlich was in der erst mal der Katastrophe weil kriegt er irgendwas angeboten oder beschäftigt sich mit irgendetwas und plötzlich merkt man, das geht so eigentlich gar nicht.
00:02:01: Und dass dann trotzdem noch wieder auf verstehen zu lassen auch in eine ganz andere Art und Weise ... Das war denn schon schön.
00:02:06: auch ehrlich gesagt!
00:02:06: Man weiß
00:02:07: in der Biografie und den autobiografischen Werken von Felix Kerstin nie so richtig wo hört die Wahrheit auf?
00:02:14: Wo beginnt die Fiktion schon seine Familienherkunft?
00:02:17: Es hüllt sich alles in Mysterien... Er hat schon ganz früh Ausweis-Mauschuleinen gemacht und man weiß wirklich nicht schon aber in diesem relativ jungen Jahren wäre was seine richtige Identität ist.
00:02:29: Hast du dir ein bestimmtes Bild geschaffen von dieser Figur, wo du sagst an diese Taten glaube ich und an die nicht?
00:02:35: Denn was ihn so mit dem Holocaust verbindet, ist ja dass er selber behauptet hat immer.
00:02:38: Er habe Zehntausende und dann irgendwann Hunderttausend.
00:02:41: Also es wurden immer mehr sehr viele Menschen gerettet.
00:02:44: Es gibt auch diese Theorie das Felix Kersten eigentlich gar nicht Felix Kerston war sondern eben noch ganz anderes einfach die Identität eines Toten angenommen hat.
00:02:52: Das hatte ich ehrlich gesagt für den Gerücht.
00:02:53: also ich glaube schon er war So, das ist eigentlich auch relativ einfach nachweisbar.
00:02:58: Also ich glaube sein großes Problem war, dass er einfach total nazistisch war und wie alle Nazisten schwache Selbstwertgefühl haben sie ja.
00:03:06: Und dann versucht man es anzufüttern oder sich größer zu machen als man ist.
00:03:09: Ich glaube schon, dass Felix Kersten unterm Strich, dass ein Menschenleben gerettet hat aber eben nicht wie er selber sagt tausend oder zehntausende sogar oder hunderttausende sondern vielleicht zehn, banzig... ...das
00:03:18: eigentlich auch gut ist!
00:03:19: Das ist eine schöne Sache, es könnte einem eigentlich reichen!
00:03:22: Absolut!
00:03:25: was ich wirklich tragisch finde.
00:03:27: Was sich auch fast ein bisschen anruhend findet, dass jemand der hat nun mal ins Leben gerettet ist einfach belegbar und das können ja nicht viele von sich behaupten, dass sie damals leben gerettete.
00:03:36: Das kann man wirklich ja nicht viel.
00:03:37: aber er hat es getan und er hat eigentlich das Ansehen dieser Tat selber kaputt gemacht indem er angefangen hat immer mehr zu übertreiben.
00:03:43: Ich kann mir auch vorstellen so dieser psychologische Mechanismus bei Hochstablern die steigern sich irgendwann in ihre eigenen Lügen soweit rein.
00:03:49: Es treibt dann immer weiter mit der Psychologie von Hochstablern.
00:03:55: Das ist genau so, die steigern sich da immer mehr rein und das ist fast ein Spiel auch.
00:04:00: Wie weit kann man eigentlich gehen?
00:04:01: Und irgendwann wissen sie selbst nicht mehr, wo ihre Lügen angefangen haben oder aufhören.
00:04:06: Irgendwann überschreitet man eine Grenze und dann verliert man den Halt.
00:04:10: Ich glaube es war bei ihm auch so.
00:04:11: War
00:04:11: für dich klar, dass es ein Spiel filmen würde?
00:04:13: Oder hattest du erst die Rede von einem Dokumentarprojekt, das du aber nicht umgesetzt hast ...
00:04:19: Nee, das war
00:04:20: ne Miniserie.
00:04:20: Also diese Miniserierjee war nicht dokumentarisch, sondern auch fiktiv.
00:04:23: Und für dich war auch immer klar, es soll fiktiv sein.
00:04:25: Es wird keine Doku- oder Dokufiktion ...
00:04:28: Also erst mal muss ich sagen, ich bin kein Dokumentarfilmer, das ist ein ganz anderes Mischier.
00:04:31: Trotzdem gebe ich dir recht.
00:04:32: Das wäre natürlich sehr dankbares Thema.
00:04:34: auf den Dokumentat der Felix Kersten.
00:04:35: Ich weiß, es wurde jetzt gar nicht was aus dem Film geworden.
00:04:38: Vor drei Jahren wurde in Frankreich ein Dokumentarfilm gedreht.
00:04:41: Aber hab ich mich mit dem Thema beschäftigt und wurde dafür interviewt für diesen Film?
00:04:44: Ich weiß nicht, was daraus geworden ist.
00:04:46: Wir selber spielen noch etwas mit dem Gedanken, dass wir es sozusagen zu kombinieren mit so was, wie nennen wir das eine gleitende Dokumentation oder irgendwie sowas.
00:04:57: Finde ich gut!
00:04:58: Also muss ich sagen also finde ich auch eigentlich richtig... Es gibt ein zwei Dokumentarfilme oder mehrere auch älteren Datums die aber auch alle sehr wegen sich auf sehr dünnem Eis.
00:05:07: Ich habe so ein bisschen das Gefühl weil diese Figur Felix Kersten einfach so undurchsichtig ist.
00:05:12: Auch Leute die ihn entlarven wollen, also die wirklich für einen reinen Hofstab landet, nein dann irgendwann auch zur Übertreibung.
00:05:17: Die Übertreibern liegen da so auf beiden Seiten.
00:05:19: Also es gibt die Leute die ihnen verteidigen wollen hingegen bis aufs Messer.
00:05:22: Ich hab zum Beispiel, es ist jetzt vor zwei Jahren glaube ich... ...ich habe den Namen vergessen von dem Autor ein neues Buch über Felix Kersten rausgekommen.
00:05:28: Das gibt's bis jetzt glaube ich auch französisch und englisch.
00:05:29: Dieser Autor mit dem hab' ich ja auch gesprochen also für den ist Felix Kerstens wirklich einen Halbgott der unterschlägt obwohl er ein Historiker ist definitiv Sachen und will auch gar nicht hören!
00:05:38: Also das ganz seltsam.
00:05:39: Tatsächlich ist das doch ein Faktor der in deinem Film thematisch angesprochen wird dass viele Leute so ein Problem haben können mit der Wahrheit damit bestimmte Wahrheiten ihrem Leben oder in ihrer Gesamtgeschichte Familie Geschichte zuzugeben, denn in deinem Film wird ja diese Figur des Kersten interviewt von einer Reporterin.
00:05:56: Wir haben eine ausdeutsche Reporterin die ihn interviewt und auch sie hat eine sehr zwiespältige Vergangenheit zumindest um muss sich einigen unangenehmen Wahrheiten stellen.
00:06:05: Wie kamen die Idee diese Doppelung zu machen und diese Gegenüberstellung?
00:06:08: Also ich mag ehrlich gesagt nicht so diese paar zweismaler Weinen das immer wieder gerne als dramaturgisches Modell verwendet werden.
00:06:13: dass man auf der einen Seite die reinen gute Versuchfigur hat oder auf der anderen Seite die rein böse finde ich.
00:06:17: aber langweilig kann man machen in bestimmten Genres.
00:06:19: das ist vielleicht auch angebracht, aber wir sind ja alle voller Widersprüche.
00:06:22: Du genauso wie ich.
00:06:23: also haben positive und negative Seiten und ich finde dann fängt eigentlich eine Auseinandersetzung egal um was es auch geht erst an interessant zu werden.
00:06:29: Wenn alle irgendwie Probleme haben und sich mit sich selber auseinandersetzen müssen nicht nur mit dem Problem des anderen.
00:06:34: Also ich glaube der Journalistin war für mich immer so der Kern oder was du ja auch gerade sagtest dass die selber auch eine Vergangenheit hat.
00:06:40: Ich glaube wir haben ja alles ein bisschen diese Tendenz wenn wir jemanden anderes unser Gegenüber versuchen verschuldig zu erklären.
00:06:45: Häufig geht's bei dieser Schuld die wir da irgendwie versuchen zu erkennen die tragen wir auch in uns selber drin.
00:06:50: Hoffentlich geht es ja mehr um uns eigentlich als um unser Gegenüber.
00:06:53: und so ist es bei dieser Journalistin natürlich auch, weil sie an der Oberfläche Kersten überführen und tut's bis zu einem gewissen Grad hier auch.
00:06:59: aber ich dadurch kommt sie einig auch zu sich selbst wieder.
00:07:01: Weil die Beschäftigung, glaubt zwar, sich die ganze Zeit mit Kersten zu beschäftigen, aber nicht tut sie das auch sich selbst.
00:07:06: Gleichzeitig schneidest du damit auch einen Thema an was zumindest für eine bestimmte Generation von Deutschen sehr unangenehm ist nämlich die eigene Nazi-Verstrickung oder die Nazi Verstrickungen der Elterngeneration.
00:07:16: gab es da auch persönliche Inspirationen oder historisch, dass sich das fasziniert hat?
00:07:24: weil
00:07:34: ich
00:07:47: ihn gucken konnte und ich wusste halt schon relativ früh.
00:07:50: Und jetzt mittlerweile wissen sie es schon mehr Leute, aber so lange Zeit war das sehr unbekannt eigentlich.
00:07:54: Das ist ein fast perfektes Deutschsprach.
00:07:56: Und deswegen dachte ich immer wenn man mal irgendwann eine Rolle für ihn hat dann einfach fragen.
00:07:59: Als ich ihn angefangen habe mit dem Schreiben vom Buch.
00:08:03: Ich glaube es sind noch fünf Seiten oder so als ich hatte drei Szenen geschrieben.
00:08:06: Da war mir klar, dass muss der sein und da ging er auch ganz schnell.
00:08:09: Als sich die erste Fassung oder zweite fertig hatte, bin ich dann sofort über seinen Agenten an ihn dran getreten oder wollte das auch sofort machen.
00:08:15: Ist auch die ganze Zeit an Bord geblieben... während dieser relativ schwierigen Finanzierungsphase.
00:08:19: Und ich finde ihn einfach abgesehen davon, dass er in jederlei Hinsicht ein sehr guter Schauspieler ist.
00:08:23: Er ist einfach jemand und das können nicht viele.
00:08:25: Auch wenn er lübt, glaubt man ihm.
00:08:26: Ich weiß nicht wie er es macht?
00:08:27: Das ist keine Ahnung!
00:08:28: Aber das macht er fantastisch, finde ich.
00:08:29: Die Location ist ja ungewöhnlich.
00:08:32: Ihr seid die ganze Zeit in einem Zug oder fast die ganzezeit der sich ja einmal fortbewegt, nicht durchgehend im Film.
00:08:37: Mancher bleibt auch stehen so bisschen wie das bei der deutschen Bahnhalt ist... Ja.
00:08:40: ...der realistisch zumindest an dem Punkt.
00:08:42: aber gleichzeitig ist der Zug ja auch einen geschlossenen Raum wo man nicht wirklich sich entkommt kann, zumindest wenn man ein bestimmtes Ziel hat.
00:08:48: Warum diese spezielle Wahl?
00:08:50: Ich habe es gerade schon selber beantwortet genau weil man eben nicht entkommen kann.
00:08:53: also das war für mich so... Also ich hatte mal eine relativ lange Zeit was jetzt im Zug spielte.
00:08:57: Es spielten komplett in seinem Landhaus und da hat die Journalistin Kerstin quasi aufgelauert in sein Landhaus.
00:09:03: Irgendwann zum Punkt da war ich, wie soll ich sagen von mir selber gelangweilt.
00:09:06: Ich musste irgendwas aufbrechen in der Geschichte und dann hab' ich das halt aufgebrochen indem ich die Location gewechselt habe und ich habs ja halt so gewählt wie sie jetzt ist was du sagst, weil man nicht im Konnen kann.
00:09:16: Das ist so ein Gerichtssaal auf Rädern.
00:09:20: Wie man sich dreht, du kommst einfach nicht raus und das steigert automatisch in die Spannung und den Druck auf die Figuren noch vor
00:09:24: allem.".
00:09:25: Und natürlich diese dritte wichtige zentrale Figur, die wir in diesem Film haben und den Rückblenden immer wieder sehen, ist Heinrich Himmler.
00:09:30: Wie ist das Casting abgelaufen?
00:09:32: Es ist ja auch mal eine Nazi-Rollen.
00:09:34: gerade von führenden Nazis sind hier immer so einerseits ein Claim to Fame andererseits auch sehr schwer zu besetzen, gerade bei einer Figur wie Himmle, wo wirklich fast jeder eigentlich weiß, wie er aussah und ein sehr konkretes Bild hat.
00:09:43: Und dieser Figur, den ich habe gehört bei der Pressekonferenz.
00:09:47: Dass es da ja unerwartet einige Probleme dann gab wie man Himmler darstellt.
00:09:51: Die gab's definitiv... Also hier gehts seit vielen Jahren so mit die Darstellung von Nazi-Größen oder überhaupt Nazis.
00:09:57: Hier drehen sie mal vor, weil das sind der meisten deutsche Filme.
00:09:59: Ich find's immer wahnsinnig peinlich und auch ehrlich gesagt gefährlich.
00:10:02: Weil da werden diese Leute quasi als Comicfiguren, die dargestellt sind total grotesk.
00:10:07: So Freaks halt!
00:10:08: Das hat natürlich eine Funktion, dass es so dargestellt wird.
00:10:10: Weil die Freaks können wir alle davon wegschieben.
00:10:12: Ich hab mir nix zu tun, guck ich mir so an.
00:10:16: Diese rumschreienden Affen da irgendwie und so ... Aber ist ja nicht so.
00:10:19: Das waren den Menschen wie du oder ich bis zum ... Irgendwo ist was weggekippt in die ganz falsche Richtung aber trotzdem waren es Menschen wie Du und ich.
00:10:25: Komischerweise ist das, habe ich gemerkt beim Besetzen dieser Rolle, offensichtlich gibt's mehrere oder viele Schauspieler, die sowas mit der Kneifzange anfassen wollen, die da Angst haben.
00:10:35: Es könnte auf sie abfärben oder ganz konkret dass ihnen unterstellt wird.
00:10:38: Sie würden eine Teile der Meinung von Hitlers oder, ihr wisst ne, Ideologie auch verträg- in dem sie den darstellen, was natürlich total lächerlich ist.
00:10:45: Das ist der Beruf des Schauspielers sozusagen irgendwas zu spielen, was auch komplett gegen einem gegen den Strich geht und trotzdem diese Rolle zu verteidigen das ist Schauspielen war schon immer so.
00:10:52: Das scheint aber weiß ich ja auch nicht.
00:10:53: irgendwie funktioniert es gerade ein bisschen anders oder der Wind ist gerade so ein bisschen Anders.
00:10:57: deswegen war das wirklich nicht leicht.
00:10:58: Aber ich habe dann versucht mit als ich den Himmler gefunden hab den Martin Müller da jetzt finde ich auch großartig macht.
00:11:03: Da haben wir versucht sozusagen und ich glaube dass ist auch ganz gut aufgegangen dieses gefährliche in diesem Biedermann zu zeigen weil das war Himmeler definitiv.
00:11:10: Es war einfach eigentlich was so'n kleiner.
00:11:12: Er
00:11:12: sieht ja auch so ein Timler überraschend ähnlich, ne?
00:11:15: Während Claes als Kersten dem echten Kersten eigentlich wenig ähnlich sieht.
00:11:20: Gar nicht!
00:11:20: Kein Mensch weiß genau wie Ker... Klar es gibt Fotos aber wenn man auf die Straßenumfrage machen würde kein Mensch weiß wie Kersten aussieht.
00:11:26: Da könnt ihr auch wie ich aussehen oder wer auch immer.
00:11:28: deswegen das war überhaupt nicht entscheidend und deshalb bin da wirklich einfach nur noch nach der Qualität gegangen.
00:11:33: Es muss den Schauspieler sein, der einfach fähig ist, seine Lügen so glaubhaft darzustellen dass man sie für die Wahrheit nimmt.
00:11:38: Das war das Entscheidende alles andere nicht.
00:11:39: Gab's doch filmische Inspirationen.
00:11:41: Diese Hochstaplerfigur hat ja viel Tradition, sowohl im deutschen Kino als auch in Hollywood-Kino.
00:11:46: So catch me if you can.
00:11:47: oder schon das ganz alte Stück der Hauptmann von Köpenick.
00:11:50: Da gibt es viele klassische Hochstaplafiguren?
00:11:53: Nee!
00:11:53: Also ich kenne natürlich diese Filme habe ich irgendwann mal gesehen... Ich kann mich jetzt wirklich nicht mehr daran erinnern aber ich weiß noch, ich hab's in einer gewissen Phase da hab' ich mal so ein paar Hochstaplanfilme irgendwie so geguckt.
00:12:02: Kann mich noch dran erinneren.
00:12:03: und was wirklich wichtig für mich war, dass waren Dokumentarfilme über Hochstapla, weil das fand ich schon interessant.
00:12:08: Was wir vorhin am Anfang hatten also diese Psychologie Die hinter einem Hochstabler steckt, das hat mich schon interessiert.
00:12:12: Was
00:12:12: war für dich die größte Herausforderung beim Dreh?
00:12:16: Das ganze Ding in der knappen Drehzeit, die wir hatten, dann geht es zu stemmen.
00:12:19: Und wie
00:12:19: viel?
00:12:19: War das ungefähr?
00:12:20: Okay, das ist nicht viel.
00:12:22: und hast du jetzt... Wir müssen schon wieder hetzen bei wie immer hier im Filmfestival!
00:12:25: Aber hast du schon ein neues Filmprojekt im Blick, dass Du erwähnen möchtest und darfst...?
00:12:29: Noch das darf ich noch.
00:12:30: Okay
00:12:31: gut, sonst müssten wir's rausschneiden.
00:12:32: Ja
00:12:32: ja, hab zwei sogar.
00:12:34: Dann sind wir gespannt darauf.
00:12:35: und jetzt haben wir erst mal Iches Dein anderer.
00:12:37: und vielen Dank für das Interview Felix Rando.
00:12:38: Danke dir.