Moviebreak Interviews und Festivals

Moviebreak Interviews und Festivals

Interview mit Mia McKenna-Bruce zu “The Fence”

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Nach ihrem hochgelobten Darstellung in How To Have Sex wagt sich Mia McKenna-Bruce in ihrem neuen Kinofilm The Fence an eine Story mit ungleich kontroverserem historischem Gewicht. Die von der französischen Regie-Ikone Claire Denis inszenierte Adaption Bernard-Marie Koltès Bühnenstücks “Black Battles with Dogs” betrachtet kolonialistische und rasssitische Spannungen durch die Linse einer surrealen Parabel. In San Sebastián, wo das Drama nach seiner Weltpremiere in Toronto im Wettbewerb antritt, sprach die britische Schauspielerin mit Lidanoir über die Zusammenarbeit mit Denis, die Dreharbeiten im Senegal und ihren Umgang mit dem plötzlichen internationalen Ruhm.

Interview mit Arnaud Desplechin zu “Two Pianos”

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Musik ist im doppelten Sinn das tragende Motiv Arnaud Desplechins (Brother and Sister) romantischen Melodrams, das im Wettbewerb von San Sebastián seine Weltpremiere feiert. Prominent besetzt mit Charlotte Rampling, und François Civil erzählt Two Pianos die Geschichte einer unmöglichen Liebe zweier Menschen, die einander nach Jahren der Trennung wieder begegnen. Im Gespräch mit Lidanoir vor Ort auf dem spanischen Film Festival berichtet der französische Regisseur über die besondere Zusammenarbeit mit Rampling, die Bedeutung der musikalischer Kompositionen in seiner Erzählweise und den Platz seines Werks in der cineastischen Tradition klassischer Melodramen.

Interview mit Agnieszka Holland zu “Franz”

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Der prominente Titelcharakter ihres jüngsten Werks begleitet sie schon fast ihr ganzes Leben, berichtet Agnieszka Holland. Vor Jahren adaptierte die polnische Filmemacherin adaptierte bereits Franz Kafkas "Der Prozess", damals noch als Fernsehfilm. Ihr abstraktes Charakterporträt des tschechischen Schriftstellers startet indes auf der großen Leinwand. Bevor Franz hierzulande in den Kinos anläuft feierte er seine Weltpremiere in Toronto und konkurrierte direkt danach im Wettbewerb von San Sebastián. Inmitten des Troubles des spanischen Film Festivals fand Holland Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über Kafkas Bedeutung in der Gegenwart und warum ein konventionelles Biopic nicht wirklich kafkaesk wäre.

Interview mit Andrea Di Stefano zu “My Tennis Maestro”

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Nach The Last Night of Amore besetzt Andrea Di Stefano erneut seine Hauptrolle mit Pierfrancesco Favino. Der verkörpert diesmal einen Protagonisten mit besonderer Bedeutung für den italienischen Regisseur und Drehbuchautoren: einen Charakter inspiriert von Di Stefanos früherem Tennis-Coach, der seinem jugendlichen Alter Ego nicht nur die Kniffe des Spiels, sondern des Lebens beibringt. In Venedig, wo My Tennis Maestro außer Konkurrenz Premiere feiert, fand Di Stefano Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über seine persönliche Verbindung zum Filmstoff und die Parallelen zwischen Tennis und Leben.

Interview mit Ana Cristina Barragán zu “The Ivy”

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Nach ihrem viel beachteten Debüt Alba, das bei den Internationalen Filmfestspielen Rotterdam den Lions Film Award gewann und bei über 100 Festivals lief, sowie ihrem zweiten Langfilm La Piel Pulpo, nominiert für die Platino Awards setzt Ana Cristina Barragán ihre poetische Auseinandersetzung mit Heranwachsen, Trauma und fragilen Familienverbindungen fort. The Ivy erzählt die berührende Geschichte der 30-jährigen Azucena, die mit ihrem im Heim aufgewachsenen Sohn eine diffizile Beziehung anknüpft. Am Rande der Filmfestspiele von Venedig, wo ihr elegische Drama in der Sektion Horizons uraufgeführt wird, sprach die ecuadorianische Drehbuchautorin und Regisseurin mit Lidanoir über die sozialpolitischen und symbolistischen Facetten ihres Werks.

Interview mit Evi Kalogiropoulou zu “Gorgonà”

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Mit ihren Kurzfilmen Motorway 65 und On Xerxes’ Throne machte Evi Kalogiropoulou bereits in Cannes und auf der Critics' Week auf sich aufmerksam. Nun stellt sie in Venedig mit Gorgonà ihren ersten Spielfilm vor. Inspiriert vom Medusa-Mythos, Mad Max und heimischem Genre-Kino entwirft die griechische Regisseurin eine dystopische Fabel über Rebellion, Selbstermächtigung und zwei verliebte Kämpferinnen in einem hyper-patriarchalischen Stadtstadt. Im Interview vor Ort in Venedig spricht Evi Kalogiropoulou mit Lidanoir über die Genesis ihres Werks, dessen queere Themen und den Dreh mit befreundetenen Darstellenden.

Interview mit Hilal Baydarov zu “Sermon to the Void”

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Seine mit Sermon to the Birds und Sermon to the Fish begonnene Film-Trilogie vollendet Hilal Baydarov mit einem Werk, das noch tiefer in die surreale Subjektivität seines kinematischen Kosmos führt. Auf den Filmfestspielen von Venedig, woe Sermon to the Void außer Konkurrenz debütiert, wirft der Film ein Schlaglicht auf das zeitgenössische Autorenkino Aserbaidschans. Im Interview mit Lidanoir teilt der Regisseur seine ganz eigene filmische Vision und den herausfordernden Prozess der Konzeption.

Interview mit Roderick zu “Funeral Casino Blues”

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Sehnsucht, Verbrechen und Geister vor der schillernden Kulisse eines nächtlichen Bangkoks: In Funeral Casino Blues zelebriert Roderick Warich (Die Theorie von Allem) seine Faszination für den in der westlichen Imagination oft verklärten Schauplatz. Der Mix aus Neo-Noir, Melodrama und Love Story feiert seine Premiere in der Horizons-Sektion des Film Festivals von Venedig. Dort unterhält sich der Kölner Regisseur mit Lidanoir über den Dreh komplett in Thai, Genrekino und seine persönlichen Blick auf Bangkok.

Locarno Halbzeit Podcast: Von Radu Judes “Dracula” bis Rithy Panhs Autorenkino-Definition

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Auf halbem Weg durch die 78- Ausgabe des Locarno Film Festivals sprechen Gast-Journalist Malik Berkati und Lidanoir über die bisherigen Highlights des Wettbewerbs, Geheimtipps aus den Nebensektionen und die Besonderheiten des Programms, die Locarno von anderen Festivals abheben. Wie macht Radu Jude aus dem Dracula-Mythos, fliegenden Dildos und Zombies Konsumkritik? Wie viele unsichtbare Elemente gibt es diesmal inAlexandre Koberidzes Wettbewerbs-Beitrag? Wie definiert Rithy Panh (Rendez-vous avec Pol Pot), der diesjährige Präsident der Jury, Autoren-Kino? Hört rein!

Interview mit Regisseur Mohamed Jabarah Al-Daradji zu “Irkalla: Gilgamesh’s Dream”

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Uralte Mythen und gegenwärtige Konflikte verknüpft Mohamed Al Daradji in seinem jüngsten und bisher formal gewagtesten Werk zu einer mystischen Coming-of-Age-Story. Irkalla: Gilgamesh’s Dream, der auf der Piazza Grande des Locarno Film Festivals seine Premiere feiert, folgt dem Überlebenskampf einer Gruppe verwaister Kinder und Jugendlicher vor der lebendigen Kulisse Bagdads. Vor Ort auf dem Festival fand der irakische Regisseur Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über den fordernden Dreh mit seinem gänzlich schauspielunerfahrenen Cast, der legendären Inspiration seiner Geschichte und die politischen Motive im Kontext gegenwärtiger Militärgewalt. Hört rein!

Über diesen Podcast

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