Moviebreak Interviews und Festivals

Moviebreak Interviews und Festivals

Interview mit Roderick zu “Funeral Casino Blues”

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Sehnsucht, Verbrechen und Geister vor der schillernden Kulisse eines nächtlichen Bangkoks: In Funeral Casino Blues zelebriert Roderick Warich (Die Theorie von Allem) seine Faszination für den in der westlichen Imagination oft verklärten Schauplatz. Der Mix aus Neo-Noir, Melodrama und Love Story feiert seine Premiere in der Horizons-Sektion des Film Festivals von Venedig. Dort unterhält sich der Kölner Regisseur mit Lidanoir über den Dreh komplett in Thai, Genrekino und seine persönlichen Blick auf Bangkok.

Locarno Halbzeit Podcast: Von Radu Judes “Dracula” bis Rithy Panhs Autorenkino-Definition

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Auf halbem Weg durch die 78- Ausgabe des Locarno Film Festivals sprechen Gast-Journalist Malik Berkati und Lidanoir über die bisherigen Highlights des Wettbewerbs, Geheimtipps aus den Nebensektionen und die Besonderheiten des Programms, die Locarno von anderen Festivals abheben. Wie macht Radu Jude aus dem Dracula-Mythos, fliegenden Dildos und Zombies Konsumkritik? Wie viele unsichtbare Elemente gibt es diesmal inAlexandre Koberidzes Wettbewerbs-Beitrag? Wie definiert Rithy Panh (Rendez-vous avec Pol Pot), der diesjährige Präsident der Jury, Autoren-Kino? Hört rein!

Interview mit Regisseur Mohamed Jabarah Al-Daradji zu “Irkalla: Gilgamesh’s Dream”

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Uralte Mythen und gegenwärtige Konflikte verknüpft Mohamed Al Daradji in seinem jüngsten und bisher formal gewagtesten Werk zu einer mystischen Coming-of-Age-Story. Irkalla: Gilgamesh’s Dream, der auf der Piazza Grande des Locarno Film Festivals seine Premiere feiert, folgt dem Überlebenskampf einer Gruppe verwaister Kinder und Jugendlicher vor der lebendigen Kulisse Bagdads. Vor Ort auf dem Festival fand der irakische Regisseur Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über den fordernden Dreh mit seinem gänzlich schauspielunerfahrenen Cast, der legendären Inspiration seiner Geschichte und die politischen Motive im Kontext gegenwärtiger Militärgewalt. Hört rein!

Interview mit Zar Amir Ebrahimi zu "In the Land of Arto"

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Für ihre Leistung in dem düsteren Serienkiller-Drama Holy Spider wurde Zar Amir Ebrahimi 2022 in Cannes mit dem Preis für die Beste Darstellerin ausgezeichnet; ein Wendepunkt in ihrer Karriere nach Jahren des Exils. Auch in ihrem jüngsten Part einer armenischen Reiseleiterin in Tamara Stepanyans In the Land of Arto beweist die französisch-iranische Schauspielerin neben dem emotionalen Spektrum ihrer Darstellung erneut ihr Engagement für sozial relevante Geschichten. Die französisch-armenische Co-Produktion über die komplexen Nachwirkungen des Genozids feiert seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm der 78. Ausgabe des Festivals von Locarno auf der Piazza Grande. Im Interview mit Lidanoir spricht Zar Amir Ebrahimi über den Schatten des Krieges, die Dreharbeiten on the road und ihre persönliche Verbindung zu ihrer Filmfigur.

Interview mit Ben Rivers zu “Mare’s Nest”

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In Mare’s Nest zerfallen Genre-Konventionen unter der philosophischer Perspektive Ben Rivers. Dessen neuestes Werk, das im Wettbewerb des 78. Film Festivals von Locarno Premiere feiert, verwebt literarische und persönliche Inspiration zu der futuristischen Vision einer Welt ohne Erwachsene. Ganz auf sich gestellt erkundet die kindliche Heldin eine Landschaft, in der Begriffe und Naturelemente verschwinden. Im Gespräch mit Lidanoir erzählt der britische Filmemacher von der Kreation seiner jungen Hauptfigur Moon gemeinsam mit deren gleichnamiger Darstellerin, einem Filmdreh ganz entgegen Hitchcocks Gebot, nie mit Kindern zu arbeiten, und der komplexen Genesis einer Geschichte zwischen Utopie und Dystopie.

Interview mit Hana Jušić zu “God Will not Help”

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Mit ihrem Langfilmdebüt Ne gledaj mi u pijat setzte Hana Jušić 2016 ein kraftvolles Zeichen im europäischen Autorenkino. Neun Jahre später meldet sich die kroatische Regisseurin mit God Will Not Help eindrucksvoll zurück. Das im Hauptwettbewerb des 78. Filmfestivals von Locarno uraufgeführte Drama spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in einer abgeschiedenen Hirten­gemeinschaft in den Dinara-Bergen. Die Ankunft der geheimnisvollen Chilenin Teresa bringt die festgefügten Hierarchien ins Wanken. und öffnet Fragen nach Zugehörigkeit, Macht und Solidarität. Im Gespräch mit Lidanoir vor Rat in Locarno spricht Jušić über ihre Faszination für komplexe weibliche Figuren, den herausfordernden Dreh in der harschen Landschaft und den Balance-Akt zwischen Mystizismus und Realismus.

Interview mit Miguel Ángel Jiménez zu “The Birthday Party”

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Vom düsteren Genre-Film bis zum sensiblen Drama hat Miguel Ángel Jiménez in seinem filmischen Schaffen eine bemerkenswerte Vielseitigkeit gezeigt. Sein neuestes Werk The Birthday Party fügt dem mit seiner visuellen Opulenz eine neue Facette hinzu. Basierend auf Panos Karnezis gleichnamigem Roman entfaltete sich das opulente Familiendrama an dem langen Abend der titelgebenden Party, die ein griechischer Tycoon für seine Tochter abhält. Willem Dafoe spielt die Hauptrolle in der modernen Tragödie, die in Locarno ihre Weltpremiere feiert. Vor Ort auf dem Festival sprach der Regisseur mit Lidanoir über die Arbeit mit seinem Star, reale Vorbilder des Hauptcharakters und die Schattenseiten der Macht.

Interview mit Christian Petzold zu “Miroirs No. 3”

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Nach Undine und Roter Himmel legt Christian Petzold nun mit Miroirs No. 3 den dritten und abschließenden Teil seiner Elemente-Trilogie vor. Das gleichermaßen tragische und hoffnungsvolle Drama vereint den Regisseur erneut mit einer Riege an Stammdschauspielenden. Darunter auch Paula Beer, die in ihrer Rolle unerwartet Teil einer angeschlagenen Familie wird. Petzold wendet sich erneut Figuren zu, die zwischen Realität und Projektion, Erinnerung und Gegenwart oszillieren. Im Gespräch mit Lidanoir spricht der Regisseur über die Entstehung seines Werks, musikalische und märchenhafte Inspiration sowie die Kunst, eine Kussszene auf dem Lidl-Parkplatz zu drehen. Hört rein!

Interview mit Nina Knag zu “Don’t Call Me Mama”

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Schwierige weibliche Charaktere faszinieren sie, sagt Nina Knag. Die norwegische Regisseurin übernimmt in ihrem ambivalenten Spielfilm-Debüt, das im Wettbewerb von Karlovy Vary seine Premiere feiert, die Perspektive einer solchen Figure. Don't Call Me Mama beobachtet die Affäre einer privilegierten älteren Bürgermeister-Gattin mit einem geflüchteten syrischen Teenager. Als die Gefühle der Protagonistin für den knapp volljährigen Amir (Tarek Zayat) abkühlen, zeigt sich das ungleiche Machtverhältnis zwischen beiden. Pia Tjelta wurde für ihre Verkörperung der problematischen Figur in Karlovy Vary als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Vor Ort auf dem Festival nahm sich Nina Knag Zeit für ein Gesprch mit Lidanoir über brüchige Moral, die reale Inspiration ihres Films und dessen politische Untertöne.

Über diesen Podcast

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