Moviebreak Interviews und Festivals

Moviebreak Interviews und Festivals

Interview mit Maryam Touzani zu „Calle Málaga“

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Ihr bittersüßes Spielfilm-Debüt Adam und ihr vielbeachtetes Zweitwerk Das Blau des Kaftans ginge bereits für Marokko ins Oscar-Rennen. So überrascht es kaum, dass auch Maryam Touzanis dritter Spielfilm diese Ehre gebührt. In Calle Málaga erzählt die marokkanische Regisseurin von einer älteren Angehörigen Tangiers spanisch-stämmiger Minderheit, die fest entschlossen ist, sich selbst und ihrem Viertel treu zu bleiben. Auf dem 22. Marrakech Film Festival, wo das zärtliche Porträt unter den Gala Screenings läuft, fand Touzani Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über die zutiefst persönliche Inspiration der Protagonistin, die Szenen von Sexualität im Alter und die Zusammenarbeit mit Leinwand-Veteranin Carmen Maura.

Interview mit Rebecca Zlotowski zu „A Privat Life“

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Bekannt für ihre nuancierten Frauenfiguren und die feinsinnige Verbindung von politischem Unterton und persönlichem Drama, wagt sich Rebecca Zlotowski in ihrem jüngsten Werk A Privat Life an eine süffisanten Genre-Mix in der Tradition von Hitchcock und Woody Allen. Krimi, Mystery, Psychodrama und Sittenkomödie verschmelzen in der Geschichte einer Psychotherapeutin, die hinter dem Tod einer jungen Patientin ein Verbrechen vermutet. Nach der Premiere in Cannes läuft der sechste Spielfilm der französischen Regisseurin nun auf dem 22. Marrakech Film Festival. Dort verriet Zlotowski im Interview mit Lidanoir die Inspiration der ungewöhnlichen Story, wie sie Jodie Foster für die Hauptrolle gewann und den Dreh mit dem prominenten Ensemble.

Interview mit Uberto Pasolini zu „Rückkehr nach Ithaka“

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Die Entwicklung und Umsetzung seiner kontemplativen Adaption Homers Odyssee forderte mehr Zeit als Odysseus auf seiner Kriegsreise verbrachte: 30 Jahre arbeitete Uberto Pasolini an The Return. Gut ein Jahr nach seiner Premiere in Toronto schafft es das harsche Epos, das sich statt phantastischen Spektakels die psychologischen und politischen Aspekten des Mythos ergründet, doch noch hierzulande auf die große Leinwand. es gut ein Jahr nach seiner Premiere in Toronto doch noch unter dem Titel Rückkehr nach Ithaka hierzulande auf die große Leinwand schafft. Ralph Fiennes und Juliette Binoche stehen als Odysseus und Penelope 28 Jahre nach The English Patient wieder gemeinsam vor der Kamera. Im Gespräch mit Lidanoir erzählt der italienische Regisseur und Produzent von der wechselhaften Genesis seiner vierten Kino-Regiearbeit, der Zusammenarbeit mit Fiennes und der Bedeutung Homers epischer Vorlage in der Gegenwart.

Interview mit Ella Rumpf zu „15 Liebesbeweise“

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Vor wenigen Wochen prämierte in Toronto ihr jüngster Film Couture, in dem sie neben Angelina Jolie auftritt, hierzulande startet gerade ihre vorherige Schauspielarbeit für Alice Douard, deren 15 Liebesbeweise in Cannes Premiere feierte: Ella Rumpf hat zu den vielseitigsten und gefragtesten Talenten des jungen europäischen Kinos. In Douards Beziehungsdrama verkörpert die schweizerisch-französische Schauspielerin die Partnerin einer der Tochter einer berühmten Pianistin, von der das Frauen-Paar ein Charakterzeugnis für ihre werdende Familie braucht. Im Interview mit Lidanoir spricht Ella Rumpf über ihre Herangehensweise an die Rolle, ihre Inspiration und hoffnungsvolle Filme in düsteren Zeiten.

Interview mit Netalie Braun zu “Oxygen“

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Auf dem diesjährigen Jerusalem Film Festival holte Netalie Brauns (Hatalyan The Hangman) systemkritisches Spielfilm-Debüt als Bester israelischer Spielfilm ausgezeichnet und zudem für Israel ins Oscar-Rennen geschickt. Für Kulturminister Miki Zohar war das kein Anlass zur Gratulation, sondern zum einem Rant gegen Oxygen, dem zusammen mit Nadav Lapids bissiger Satire Yes und dem palästinensischen Oscar-Kandidaten The Sea vorgeworfen wurde, nicht patriotisch (aka nationalistisch-militaristisch) genug zu sein. Auf dem Tallinn Black Nights Film Festival, wo ihr Familiendrama um die Mutter eines israelischen Soldaten, die ihren Sohn mit allen Mitteln von der Front fernhalten will, in der Sektion Best of Festivals läuft, sprach die Regisseurin mit Lidanoir über die ethische Ambivalenz der Filmprotagonistin, die militärische Konditionierung der Gesellschaft sowie die Auswirkungen internationaler Festival-Boykotte auf ihr filmisches Schaffen.

Interview mit Direktorin Tiina Lokk zur 29. Ausgabe des Tallinn Black Nights Film Festivals

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Seit der ersten Vorführung ist Tiina Lokk fest mit dem Tallinn Black Nights Film Festival verbunden. Als Direktorin führte die gebürtige Tallinnerin das bedeutendste Film Event des Baltikusm von seinen Anfängen als lokales Festival mit nordischem Programm-Schwerpunkt zum internationalen A-List Festival. Auf dem erhalten überlicherweise die Filme und Filmschaffenden die Preise. Auf der 29. Ausgabe wurde sie nun selbst für ihre Verdienste am estnischen Kreativ-Sektor mit dem Impact Builder Award ausgezeichnet. Zwischen all dem cineastischen Trubel fand Lokk Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über ihr Fazit nach 28 Jahren in der Festival-Leitung, die Herausforderungen und Besonderheiten der Organisation sowie einen Ausblick in die Zukunft.

Interview mit Jessica Hausner zu "Lourdes"

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Mit sechs Spielfilmen errang Jessica Hausner (Club Zero) den Ehrenpreis Tallinns Black Nights Film Festivals. Ihre präzise visuelle Sprache und der scharfe Blick auf gesellschaftliche Glaubenssysteme, amorphe Ängste und implizite Wünsche machen die österreichische Regisseurin zu einer der markantesten Stimmen des europäischen Autoren-Kinos. Von der sardonischen Satire in Lourdes bis zur konzeptionellen Klarheit von Little Joe fordern ihre Werke das heraus, hinter die sichtbaren Ebenen zu blicken und die vorgegebenen Strukturen des Zusammenlebens zu hinterfragen. Kurz vor einer von ihr geleiteten Masterclasses in Tallinn, wo sie die Auszeichnung entgegennimmt, reflektiert Hausner über ihren kreativen Weg, die Entwicklung ihres filmischen Ansatzes und die Gedanken, die ihr Werk bis heute antreiben.

Interview mit Trine Dyrholm zu „The Danish Woman“

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Mit The Danish Woman betritt Trine Dyrholm erneut jene künstlerische Sphäre, in der sie seit Jahren Maßstäbe setzt: komplexe Frauenfiguren, die Stärke, Widersprüche und Abgründe zeigen. In Benedikt Erlingssons schwarzhumoriger Serie verkörpert sie mit Humor und Härte eine ehemalige Geheimdienst-Agentin, die im Ruhestand in einem beschaulichen isländischen Vorstadt-Viertel nicht von angestammten Gewohnheiten lassen kann. Auf Tallinns Black Nights Film Festival läuft die Mini-Serie in der Sektion TV Beats Screening. Hier sprach die zu den prägendsten Stimmen des europäischen und internationalen Films zählende Schauspielerin mit Lidanoir über das Außergewöhnliche ihrer neuen Rolle, deren musikalische Facetten und die zeitpolitischen Facetten des Materials.

Interview mit Golshifteh Farahani zu “Oh, What Happy Days!”

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Seit über einem Jahrzehnt drehte Golshifteh Farahani keine Filme in ihrer Muttersprache, zu der sie in ihrem jüngsten Werk grandios zurückkehrt. In Homayoun Ghanizadehs zweitem Spielfilm Oh, What Happy Days! teilt die iranisch-französische Schauspielerin die Leinwand mit Kollegen und Kolleginnen aus dem Iran, ohne ihnen ein einziges Mal real zu begegnen. Das in Form eines Video-Calls inszenierte Drama über die seelischen Schatten der iranischen Geschichte feiert im Wettbewerb des Black Nights Film Festivals in Tallinn Premiere. Kurz vor der Uraufführung fand Farahani Zeit für ein Gespräch mit Lidanoir über die ungewöhnliche Entstehung des Films, dessen nachhaltigen Einfluss auf ihre Arbeit und ihren persönlichen Bezug zu den schwerwiegenden Themen.

Interview mit Debra McGuire

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Sie hat Crocs erfunden, die Friends eingekleidet, sowie unzählige Stars und entwirft bis heute den Look der Morning Show: Debra McGuires Kostüme sind Kult, haben Kino-Geschichte geschrieben, Preise eingesammelt und beeinflussen bis heute, wie sich die Leute kleiden - auf der Leinwand und im Leben. Auf dem Black Nights Film Festival in Tallinn präsentiert die bahnbrechende Kostümbildnerin jedoch keinen Film, sondern entscheidet als Präsidentin der Jury des Hauptwettbewerbs mit, an welchen der 17 Wettbewerbsbeiträge die Wolfsstatue geht. Im Interview mit Lidanoir sprach McGuire über ihre langjährige und facettenreiche Karriere, ihre Inspiration und ihre Aufgaben in der Festival-Jury.

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